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Pressemitteilung

Kommunalwahl: ÖDP will erstmals mit eigener Liste in den Kreistag

Die Partei hat 24 Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen im März aufgestellt. Nun werden Unterstützerunterschriften gesammelt, damit sie antreten können.

Die ÖDP hat erstmals eine Kreistagsliste für die Kommunalwahlen im Landkreis Günzburg aufgestellt. Foto: Tobias Epp

 Zum ersten Mal tritt der Kreisverband Günzburg der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) mit einer eigenen Liste für den Kreistag Günzburg an. Das hat die Partei in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Auf der Liste stehen demnach insgesamt 24 Kandidatinnen und Kandidaten. Damit sie zur Wahl zugelassen werden, sind nun Unterstützungsunterschriften notwendig.

Die Liste umfasst nach Angaben des ÖDP-Kreisverbands Kandidatinnen und Kandidaten im Alter von 18 bis 63 Jahren, von jungen Erstwählern bis hin zu erfahrenen Persönlichkeiten. Dabei hält sich der Anteil von Frauen und Männern bei jeweils genau 50 Prozent. Die Kandidatinnen und Kandidaten kommen aus verschiedenen beruflichen und privaten Hintergründen. „Wir sind sehr stolz, dass wir es geschafft haben, zum ersten Mal in der Geschichte unseres Kreisverbands eine Kreistagsliste zu stellen“, sagt Miriam Albrecht, Kreisvorsitzende der ÖDP Günzburg. „Diese 24 Menschen stehen für einen echten Neuanfang im Landkreis – wir wollen nicht nur mitreden, sondern mitgestalten.“ 

Kreis Günzburg: ÖDP sammelt Unterstützungsunterschriften für Kreistagswahl

Bevor die ÖDP offiziell zur Kreistagswahl antreten darf, ist gesetzlich vorgeschrieben, dass neue oder kleinere Parteien eine bestimmte Anzahl an Unterstützungsunterschriften einreichen müssen. Für den Landkreis Günzburg sind es laut ÖDP 385 Unterschriften von Wahlberechtigten, die im Zeitraum von Mitte Dezember 2025 bis zum 19. Januar 2026 persönlich in den jeweiligen Rathäusern und Gemeindeverwaltungen geleistet werden müssen. „Wir bitten alle Demokratinnen und Demokraten im Landkreis, uns durch ihre Unterschrift zu unterstützen – nicht nur für die ÖDP, sondern für die Vielfalt der politischen Meinungsbildung. Eine Unterstützungsunterschrift ist ausdrücklich keine Wahlentscheidung, sondern ein Beitrag zu einem fairen und vielfältigen Wahlverfahren“, betont Miriam Albrecht. 

Die ÖDP weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass die Unterschrift keine Bindung für die spätere Stimmabgabe bedeutet. Jede Unterschrift ermöglicht lediglich, dass die Liste der ÖDP überhaupt auf dem Wahlzettel erscheinen darf. Wer die Unterschrift leistet, muss dazu in seiner Heimatgemeinde erscheinen und einen Ausweis mitbringen. Sobald die Unterstützungsphase abgeschlossen ist, möchte der Kreisverband mit Veranstaltungen, Bürgergesprächen, Thementagen und Informationsmaterialien in den Wahlkampf einbringen. Die zentralen Anliegen bleiben Umwelt- und Klimaschutz, Transparenz, nachhaltige Mobilität und Stärkung des regionalen Gemeinwohls. 

Mit dieser Liste möchte die ÖDP bei der Kreistagswahl antreten: 1. Miriam Albrecht, 2. Daniel Cortez, 3. Alina Hille, 4. Richard Snehotta, 5. Maureen Snehotta, 6. Magnus Blank, 7. Sabine Frank, 8. Peter Farion, 9. Corinna Cortez, 10. Benedikt Rager, 11. Bettina Ilk, 12. Christian Gaa, 13. Inge Farion, 14. Hans-Peter Baumeister, 15. Claudia Snehotta, 16. Joshua Burghardt, 17. Andrea Haber, 18. Christian Mattausch, 19. Carla Bögner, 20. Robin Albrecht, 21. Elisabeth Thoma, 22. Christian Thoma, 23. Christine Lunzner, 24. Ronald Anich. (AZ) 

 

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